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Mittwoch, 23.03.2011:
Angeklagte schweigen nach Bordell-Schlägerei
Mehrere ausgeschlagene Zähne, ein Jochbeinbruch, ein fast erblindetes Auge – so endete für einen Bordellbetreiber im September 2009 ein unliebsamer Besuch. Zum Prozessauftakt in Fulda schwiegen die Angeklagten.
Vier Männer sollen von dem 64-Jährigen grundlos 2500 Euro gefordert haben. Seit Dienstag müssen sich zwei der mutmaßlichen Angreifer vor dem Landgericht Fulda für den Angriff verantworten. Bislang schweigen die gebürtigen Kasachen zu den Vorwürfen. Es sind zwei Brüder, 30 und 32 Jahre alt, aus Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis.
Die beiden Angeklagten sind bereits mehrfach vorbestraft. Der Jüngere saß wegen Körperverletzung schon im Gefängnis. Außerdem hat er mehrere Frauen als Prostituierte illegal nach Deutschland geschleust. Der Ältere wurde immer wieder handgreiflich und beging Straftaten im Alkoholrausch. Die beiden anderen Mittäter sind bislang unbekannt.
Vier Verhandlungstage hat das Gericht angesetzt, um die Hintergründe der Tat zu klären. Ein Urteil wird am 29. März erwartet.
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