Service

  Kontakt / Impressum

  Gute Seiten

  Werbung

 News
<< Zurück zur News-Übersicht

Donnerstag, 28.10.2010:

Freundin zur Prostitution überredet

Innsbruck – Er war für sie die große Liebe, sie für ihn eine Einkommensquelle. „Von meinem Geld ist nichts geblieben, mein damaliger Freund hat fast alles kassiert“, erhob eine Deutsche schwere Anschuldigungen gegen den ungarischen Angeklagten (28). Unter Tränen schilderte die gelernte Verkäuferin, wie sie nach einer bereits 2007 gescheiterten Beziehung vor einem Jahr erneut ihre Liebe zum Angeklagten entdeckte. „Ich stellte fest, dass ich noch immer Gefühle für ihn hatte.“ Trauriger Nachsatz: „Ich dachte, er meint es diesmal ernst.“

Ein Irrtum – wie schon die erste Beziehung endete auch die zweite im Rotlichtmilieu. „Ich hatte mit der Prostitution abgeschlossen. Aber ich war verliebt und ließ mich erneut dazu überreden.“

So kam es, dass die Deutsche mit dem Angeklagten im Herbst 2009 nach Innsbruck übersiedelte und drei Monate lang als Wohnungsprostituierte arbeitete. Zehn bis zwölf Freier täglich sollen die attraktive Frau aufgesucht haben. Entsprechend berechnete die Polizei den Gesamterlös mit 67.000 Euro.

„Ob ich wirklich so viel verdient habe, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass er fast alles an sich nahm. Angeblich, um das Geld für uns zu sparen.“ Dagegen gewehrt hat sich die Zeugin nicht: „Ich hatte sehr viel Respekt vor meinem Freund.“

Ins Innsbrucker Rotlichtmilieu „eingeschult“ wurde die Deutsche von der Mutter des Angeklagten, die selbst als Prostituierte in Innsbruck arbeitet. „Sie hat mir die Preise erklärt.“ Und auch Anweisungen gegeben, wie man sich gegenüber Freiern bzw. der Polizei zu verhalten habe.

Im Februar endete die Neuauflage der alten Liebe: „Ich hatte das Gefühl, dass sich mein Freund nicht für unsere Beziehung interessieren würde. Daher verließ ich ihn.“

Nach zahlreichen aus Angst durchwachten Nächten entschloss sich die Deutsche im April, ihren Ex-Freund wegen Zuhälterei anzuzeigen. Im Juli wurde der Ungar verhaftet.

„Ich konnte ihr ja kaum etwas abnehmen, weil sie 200 bis 300 Euro täglich für ihre Kleidung ausgab“, rechtfertigte sich der Angeklagte.

Richter Norbert Hofer glaubte der Zeugin, nicht dem Ungarn. Vom Vorwurf des grenzüberschreitenden Prostitutionshandels wurde der Angeklagte freigesprochen, wegen Zuhälterei aber verurteilt. Zwölf Monate Haft, davon acht bedingt, lautete das Urteil.



 Neuste News aus Nürnberg:

27.03.2012:  Aus für den Straßenstrich am Schlachthof

Sex im Hinterhof: Anwohner und Gastronomen klagen über ausufernde... [mehr]

27.03.2012:  Bordellbetrieb ist unzulässig. Kreis Gütersloh geht gegen...

Versmold/Gütersloh. Nachdem die Ermittlungen abgeschlossen sind, hat... [mehr]

13.02.2012:  Wiedereröffnung des Saunaclubs "Imperial"

Einige Jahre tat sich gar nichts, nun hat das "Imperial" in der... [mehr]

08.02.2012:  Polizist soll Prostituierte genötigt haben

Eisenstadt - "Der Kollege hat den Dienst immer vollkommen korrekt und... [mehr]

22.01.2012:  Stadt Passau siegt gegen Bordell Erotikworld

Gericht schmettert Klage der Betreiber ab, nun ist der Laden dicht... [mehr]

19.01.2012:  Es geht auch ohne Sperrbezirk

Nürnberg - Vor zehn Jahren hat der Bundestag das Prostitutionsgesetz... [mehr]

10.01.2012:  Augsburg Finanzamt stellt Insolvenzantrag gegen Großbordell

Anscheinend stellt das Finanzamt einen Insolvenzantrag gegen das... [mehr]

02.01.2012:  Bewaffneter Räuber überfällt zwei Prostituierte in Regensburg

Um ihren Lohn wurden am Neujahrstag zwei Prostituierte in Regensburg... [mehr]

22.12.2011:  aktuell brennt ein Bordell in Hannover

In Hannover dem Gebiet der Hells Angels brennt ein Bordell soeben ab.... [mehr]

15.12.2011:  Zuhälterprozess im Bayreuth:

Geschäftspartner belastet Angeklagten ebenfalls schwer... [mehr]


© 2008-2012 Nuernberg-Erotik.de  |  Impressum  |  Kontakt