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Dienstag, 24.05.2011:
Großefehn: Brand in Fehntjer Bordell: Angeklagter schweigt
Prozessauftakt vor dem Auricher Amtsgericht – Zeuge kann 37-Jährigen nicht eindeutig identifizieren
Weil er ein Wohn- und Geschäftshaus in Ostgroßefehn, in dem sich unter anderem ein Bordell befand, angezündet haben soll, muss sich ein 37-Jähriger aus Sachsen-Anhalt vor dem Amtsgericht Aurich verantworten. Laut Anklage soll der Mann, der damals selbst in dem Haus am Postweg zwischen Ostgroßefehn und Aurich-Oldendorf wohnte, am 16. November 2008 gegen 21 Uhr in einem Mülleimer ein Feuer gelegt haben.
Der Brand breitete sich schnell auf einen angrenzenden Flur und über eine Holztreppe auch ins Obergeschoss des Gebäudekomplexes aus. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 100000 Euro.
Der 37-Jährige wollte sich am Montag vor dem Amtsgericht nicht zu den Vorwürfen äußern. Ein Zeuge, der den Brand entdeckt hatte, berichtete von einem Mann, der ihm vor Ort sinngemäß gesagt habe: „Ich fackel die Bude ab.“ Den 37-Jährigen konnte er jedoch nicht eindeutig identifizieren. Außerdem sagten am ersten Prozesstag weitere Zeugen, darunter der damalige Ostgroßefehntjer Ortsbrandmeister Jakob Cirksena, aus.
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