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Donnerstag, 01.07.2010:
Rückschlag für Bordellbetrieb in Bremer Wohngegend
Die Bremer Baubehörde hat im Kampf gegen Bordelle in Wohngebieten Unterstützung vom Verwaltungsgericht bekommen. Dabei geht es um eine Modellwohnung in der Bremer Neustadt. Die Hauseigentümerin hatte gegen das von der Behörde angeordnete Prostitutionsverbot Widerspruch eingelegt. Den hat das Verwaltungsgericht nun abgelehnt.
Bürgerinitiative gegen Bordellbetrieb in Wohnstraße
Das Gericht begründet dies mit einem großen öffentlichen Interesse an einem sofortigen Stopp der Prostitution in dieser Wohngegend. Immer wieder hatten Anwohner berichtet, dass Freier versehentlich auch in der Nachbarschaft geklingelt oder nachts großen Lärm verursacht hätten. Deshalb hatte sich Ende vergangenen Jahres eine Bürgerinitiative gegründet, mit dem Ziel, dass das Bordell in der Wohnstraße geschlossen wird. Die Hauseigentümerin kann gegen die Entscheidung des Gerichts allerdings noch Beschwerde einlegen.
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